Für den großen Lesespaß: Das Pocketbook 912

"Groß" ist der Lesespaß im wahrsten Sinne des Wortes, denn das Display misst ganze 9 Zoll. Damit bietet es viel Platz für Bücher und Bilder, die in 16 Grautönen auf dem E-Ink Display angezeigt werden können. Das Gerät wird über Tasten bedient oder aber über einen "Stylus", einen speziellen Stift, den man praktischer Weise auch direkt am Gerät verstauen kann.

Das Menü ist logisch aufgebaut und kann auch noch manuell bearbeitet werden. Einzig die Bibliothek ist etwas unübersichtlich, weil sie in Ordner und nicht zugeordnete Bücher aufgeteilt ist. Das Lesen selbst lässt keine Wünsche offen. Das Display ist groß, die Schrift kann vergrößert werden. Beim Surfen im Internet und beim Lesen von PDFs bietet das Vorteile gegenüber den kleinen Geräten.

Dafür ist das Pocketbook 912 leider nicht so handlich und etwas teuer. Gemessen an dem, was man für seine 308.99 EUR bekommt, sorgt das Pocketbook aber auf jeden Fall für großen Lesespaß.

 

Pocketbook 912

Pocketbook 912

 

Highlights:

  • 24,63 cm (9,7")
  • Auflösung 1200x825 Pixel
  • Batterieleistung: 7.000 Seitenwechsel je Batterieladung
  • Touchscreen mit Stylus
  • Anschlüsse / Verbindungen: WLAN, Bluetooth, USB, 3,5 mm Klinkenanschluss, integrierte Stereolautsprecher
  • Erweiterbarer Speicher mittels Micro SD-Card Speichererweiterung auf bis zu 32 GB
  • Unterstützte Formate: EPUB, EPUB(DRM), PDF, PDF(DRM), DOC, DOCX, RTF, TXT, DJVU, FB2, FB2.zip, HTML, PRC (mobi), CHM, TCR; JPEG, GIF, PNG, BMP; MP3
  • Wörterbücher: über 44 Wörterbücher vorinstalliert
  • Vorlesefunktion: Bücher in mehr als 24 Sprachen vorlesen lassen
  • Bibliothek: insgesamt 1000 Bücher (258 deutschsprachige Bücher) vorinstalliert
  • Weitere Anwendungen: Spiele, Taschenrechner, Kalender, Notizenfunktion, RSS Reader, individuell konfigurierbare Tasten, MP3-Player und Webbrowser
Stückpreis: 308,99 EUR
(inkl. 19,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)
Pocketbook 912
Menge:

Barnes & Noble baut einen neuen Leuchtturm

Der Ebook-Markt wird sich zu wenigen Leuchttürmen zusammenschließenIn meinem Artikel "Ebook – Trends für 2012: Leuchttürme" habe ich bereits angekündigt, dass und dieses Jahr noch einige Hochzeiten im Ebook-Sektor bevorstehen. Mittlerweile verdichten sich die Anzeichen, dass die erste direkt bevorsteht. Heimlich, still und leise schleicht sich der Buchhandels-Riese Barnes & Noble auf den deutschen Markt.

In Amsterdam hat sich das US-amerikanische Unternehmen bereits bei der Handelskammer registriert und auf der Londoner Buchmesse hat ihren neusten Reader auch schon präsentiert. Grund genug für mich, mal etwas genauer nachzuschauen.

Derzeit hat Barnes & Noble nur eine englischsprachige Webseite. Schaut man allerdings auf http://www.barnesandnoble.de/ so kann man schon erahnen, dass sich das bald ändern wird. Und wirft man nun doch noch den Blick in das Handelsregister, findet man sehr schnell die Barnes & Noble Digital Media GmbH mit Sitz in Berlin, die Mitte März gegründet wurde. Er kommt also nach Deutschland, der nach Apple größte US-Konkurrenten von Amazon.

Wahrscheinlich wird er aber einheimische Unterstützung bekommen. Die Buchhandelskette Thalia ist als potentieller Vertriebspartner im Gespräch. Thalia unterhält deutschlandweit Buchläden, hat allerdings noch keinen Weg gefunden, den Ebook-Markt für sich zu erschließen. Die vielen Filialen wären wiederum für Barnes & Noble ein entscheidender Vorteil bei der Jagd nach Amazon und Apple, die ihre Kunden ja nur über das Internet erreichen.

der neue Nook

der neue Nook leuchtet im Dunkeln

Punkten möchte man im neuen Markt vor allem mit dem Nook Tablet. Läuft alles so schnell wie geplant, ist es sogar eher bei uns erhältlich als das vergleichbare Kindle Fire. Mit diesem Gerät kann der Kunde neben Büchern auch Musik und Filme anschauen. Zukünftige Ebooks werden die verschiedenen MedienSchritt für Schritt verknüpfen. Auch die anderen Geräte der aktuellen Produktpalette werden bald in Deutschland an den Verkaufsstart gehen. So kann sich insbesondere der Spätabends-im-Bett-Leser zum Beispiel auf das NOOK Simple Touch™ mit GlowLight™ freuen, bei dem der Hintergrund beleuchtet wird.

Gewinner sind auf jeden Fall die Bücherwürmer und die Freunde der Ebooks. Mit Barnes & Noble betritt ein großer und qualitativ hochwertiger Anbieter unseren Markt und macht Apple und Amazon mit frechen Ideen und cleveren Partnerschaften Konkurrenz. Und wie heißt es so schön? Konkurrenz belebt das Geschäft. Uns Leser wird es freuen.

 

 

Vorreiter USA: Im Westen nichts Neues – bei uns aber schon

In unserem letzten Artikel "Ebook = Starbucks zum Lesen" haben wir es bereits angesprochen, dass eine Vielzahl der Trends in Deutschland bereits einige Jahre vorher in den USA ähnlich verliefen. Im Moment stehen bei den Amerikanern die Ebooks hoch im Kurs. Bei uns werden sie hingegen belächelt - noch.

Um vorhersagen zu können, wie der deutsche Ebook-Markt in wenigen Jahren aussieht, kann man den heutigen amerikanischen Markt heranziehen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich der Trend des digitalen Buches bei uns ähnlich entwickelt.

Eine aktuelle Studie des PewResearchCenter hat die derzeitige Entwicklung in der (elektronischen) Bücherwelt der USA beleuchtet und erlaubt uns, einige interessante Vorhersagen für den deutschen Ebook-Markt zu treffen.

 

Wer Ebooks liest, liest gern und viel

Und das nicht nur digitale Werke, sondern meistens auch gedruckte. Nur 12 Prozent der Leser von Ebooks lesen keine "richtigen" Bücher mehr. Die Mehrheit wechselt das Medium nach belieben, abhängig von den Umständen, dem Titel, sowie Lust und Laune. Immerhin 24 Titel verschlingen sie durchschnittlich pro Jahr. Die meisten davon (61 Prozent) sind gekauft, der Rest ist geliehen. Drei von zehn Befragten gaben an, dass das Ebook selbst der Grund ist, wieso sie im Vergleich zu den traditionellen Bücherwürmern so viel lesen. Letztere verschlingen durchschnittlich 15 Bücher pro Jahr, von denen beinahe die Hälfte (54 Prozent) ausgeliehen wurden.

 

Immer mehr Leser wählen Ebooks

Bücherregal in USA

In den USA findet man Ebooks schon seit Jahren in den Bücherregalen

Digitale Bücher werden von immer mehr Menschen gelesen. In den USA hat es bereits jeder fünfte Erwachsene mindestens ein mal getestet, 15 Prozent der Amerikaner lesen seitdem regelmäßig digitale Werke. Im Juni 2010 waren es nur vier Prozent.

29 Prozent besitzen einen Ebook Reader oder ein Tablet und sind damit auch in der Lage, jederzeit ein Ebook ihrer Wahl zu lesen. Besonders beliebt ist das neue Medium bei jungen Erwachsenen.

 

Computer auch in den USA noch vor Kindle und Co.

Nach wie vor ist der Computer das am meisten bevorzugte Lesegerät. 42 Prozent der Leser nutzen den Rechner zum Lesen der Ebooks, dicht gefolgt von den Ebook Readern von Kindle und Nook. 29 Prozent der Leser haben schon einmal ein Ebook auf ihrem Smartphone gelesen und immerhin 23 Prozent auf ihrem Tablet.

 

Ebooks sind nicht immer Trumpf

Während das Ebook auf Reisen und in Sachen Verfügbarkeit eindeutig Punkte sammelt, greifen die Leser in anderen Situationen deutlich öfter zum gedruckten Werk. Wenn ein Amerikaner mit einem Kind lesen möchte, wählt er nur in neun Prozent der Fälle ein Ebook. Auch wer seine Bücher gern mit anderen Menschen teilt, greift nur ausnahmsweise zum Ebook. Nur 25 Prozent der Gemeinschaftsbücher werden derzeit digital gekauft.

Insgesamt kann man sagen, dass das Ebook auch in den USA bisher sein Potential noch lange nicht ausgeschöpft hat. In Deutschland befindet sich dieser Trend sowieso noch in den Kinderschuhen. Wir dürfen also gespannt sein, wohin genau der Weg für das Ebook führt. Die die grobe Richtung scheint jedoch vorgegeben: Nach oben.

 

Vorteile von Ebooks gegenüber gedruckter Bücher

Ebooks werden bunt und multimedial

In Deutschland fristen Ebooks derzeit immer noch ein Randdasein. Sie werden zu unrecht belächelt und in die falsche Schublade geschoben. Längst ist ein Ebook mehr als nur eine günstige Kopie des Originalwerkes. Längst erscheinen nicht nur die Werke als Ebook, die als Druckexemplar nicht rentabel genug oder zu risikobehaftet wären. Ebooks läuten eine technologische Revolution ein, die der des Buchdruckes von vor mehr als 500 Jahren gemessen an ihrem Ausmaß sehr nahe kommen könnte.

Ebooks haben dabei einige Vorteile gegenüber der gedruckten Werke:

  • eine Volltextsuche ermöglicht es dem Leser, mit dem Ebook Reader nach einem bestimmten Wort im Ebook zu suchen. So ist das manuelle Blättern und Suchen überflüssig und der Leser findet sofort die Stelle, nach der er sucht.
  • Ebook Reader sind viel kleiner und leichter als Bücher. Das fällt umso stärker ins Gewicht, wenn man einen Reader mit hoher Kapazität besitzt. Mindestens passen mehrere Ebooks auf einen Reader. Manche Modelle verfügen allerdings über so viel Speicherplatz, dass der Leser seine Bibliothek immer dabei haben kann.
  • Ebook Reader von Kindle ist in der Lage, seine Ebooks über das Mobilfunknetz zu beziehen. Damit kann der Leser sogar unterwegs sein Bücherregal auffüllen.
  • Besonders Fachbücher sind als Ebooks schon weit verbreitet. Über 30 Prozent der Werke sind bereits digital verfügbar.
  • In den nächsten Monaten werden die Lesegeräte immer fortschrittlicher werden. Es werden viel mehr multimediale Inhalte in das Ebook Einzug halten. Videos, Links und Sounds werden integriert. Die E-Ink-Displays entwickeln sich weiter, werden schärfer und farbig. Ein Ebook zu lesen wird zum Eintauschen in eine andere Welt.

Der magische Kirschbaum

Wie Sie wissen verlosen wir unter allen Lesern einen Magic Sakura Baum. Aber was ist das eigentlich genau?

"Sakura" ist japanisch und bedeutet "Kirschbaum". In Japan sind diese Pflanzen ein bedeutender Teil der Kultur. Sie stehen für Aufbruch, Vergänglichkeit und Schönheit. Beinahe die Hälfte aller Laubbäume sind Kirschbäume. Wenn sie Ende März zu blühen beginnen, läuten sie damit den Anfang des Frühlings ein und verwandeln das Land in eine rosa-weiße Zauberlandschaft. Die Menschen treffen sich in dieser Zeit unter den Bäumen und feiern das Hanami, ein öffentliches Picknick mit Freunden, Familie und Kollegen, bei dem Bentô gegessen und Bier und Sake getrunken werden. Die Japaner haben ihrem Kirschbaum zu Ehre sogar ein eigenes Lied geschrieben.

Ein künstlich wachsender Weihnachtsbaum

Unser Hauptgewinn ist eine Hommage an das große Original. Der Magic Sakura Baum ist etwa 14 cm groß und sieht anfangs aus, wie ein normaler Baum aus Papier. Übergießt man ihn aber mit dem speziellen Wasser, wachsen rosa Kristalle aus seinen Zweigen. Erst nach einem Monat verliert er langsam seine Blüten. Damit erstrahlt er länger als seine Vorbilder. Sie stehen nur ungefähr zehn Tage in voller Blüte. In Japan gibt es die Magic Sakura Bäume in vielen Farben und Formen, wie Sie auch auf dem Bild sehen können. Bei uns können Sie das Original gewinnen, den rosa Kirschbaum, das Symbol der Schönheit des Frühlingserwachens. Er würde sicherlich auch den angekündigten Schnee zu Ostern vertreiben.

 

Der Mayer-Jacobson Verlag (ver-)legt los!

Ab heute sind wir online und senden Ebooks von Menschen für Menschen auf allen Kanälen.

Wer nicht nur gern liest, sondern auch selbst schreibt, der findet mit uns einen starken und zuverlässigen Partner für die Veröffentlichung seiner Werke. Wir bieten Literatur von heute im Medium von morgen.

Viel Spaß beim Lesen und Schreiben :-)

Ihr Team vom Mayer-Jacobson Verlag

Ein Mädchen mit Laptop sitzt im Gras