Tipp 3: Feedback fordern

Nach dem Lesen sollten Sie Ihr Werk erst einmal in Ruhe selbst lesen. Sie haben zwar viele Stunden mit Schreiben verbracht, aber sicherlich schon einiges wieder vergessen. Am besten finden Sie Ihre Fehler, wenn Sie das Manuskript ausdrucken. Buchstabendreher entdecken Ihre Augen so schneller.

Kinder lesen Bücher

Feedback von vielen Seiten wird Ihnen helfen

Wenn Sie Ihr Werk mehrmals gelesen haben und damit zufrieden sind, sollten Sie einen ersten Testleser suchen. Hier bietet sich eine Person an, die Ihnen nahe steht, die aber gleichzeitig ehrlich die Meinung sagt. Sie müssen beim Erstleser immer mit Kritik rechnen. Wenn Ihnen der Testleser nahe steht, ist es für Sie auch einfacher, Kritik anzunehmen. In Frage kommen dafür Lebenspartner, gute Freunde oder Eltern.

Wenn Sie ein positives Feedback bekommen, sollten Sie den nächsten Schritt gehen und eine Person wählen, die keine Rücksicht auf Ihre Gefühle nimmt. Das ist wichtig. Kritik schmerzt Sie als Autor. Das wissen auch die Menschen um Sie herum und nicht jeder ist dazu bereit, Ihnen ehrlich und unverblümt die Meinung zu sagen. Die Person sollte allerdings schon an Ihrem Thema interessiert sein. Mögliche Kandidaten sind Freunde, Kollegen oder Lehrer.

Geben Sie Ihren Testlesern einen Katalog mit Fragen mit auf den Weg.

  • Was hat er nicht verstanden?
  • Wo stimmte die Logik nicht?
  • Welche Stelle war schlecht geschrieben?
  • Welche Passage war gut?
  • Was würde er ändern?
  • Was nimmt er sich mit?
  • Welcher Eindruck hat sich festgesetzt?
  • usw.

Geben Sie Ihr Werk ruhig an mehrere Leser gleichzeitig. So bekommen Sie eine gute Vorstellung davon, wie es auf andere Menschen wirkt. Ändern Sie es erst, wenn Sie genügend Meinungen gesammelt haben und es nun auch umschreiben möchten.